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Conti hotel, Vilnius - Entdecken Sie Perle der Altstadt - Historische Umgebung
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Historische Umgebung

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Hotel Conti befindet sich am Anfang von Raugyklos Strasse, nicht weit von der ehemaligen Abwehrwand der Stadt und vor dem Rūdninkai Tor, am Anfang der Vorstadt von alten Rūdninkai.

Der alte Rūdninkai Vorstadt bildete sich entlang des Weges zur Rūdninkai, wo seit dem XV. Jh. Jagdgehöft der Großfürsten war, und weiter südwestwärts. Die Vorstadt wurde so genant, weil hier das Tor von Rūdninkai befand. Eben, weil sich die Angriffe der Tatare auf Litauen immer wieder wiederholten und die Verhältnisse mit dem Großfürsten von Moskau Ivan III schlimmer wurden, haben die Kleinstäfdter auf Befehl des Großfürsten von Litauen Alexander auf eigene Kosten bis dem Jahr 1522 eine Abwehrwand gebaut, die die Stadt Vilnius umringte. Über lange Jahrhunderte durch das Tor von Rūdninkai nach Vilnius kamen und abreisten hunderte Kaufläute, Handwerker und Reiseden, Züge von Pilgern. Die Geschichte hat so entschieden, dass das Tor von Rūdninkai ein wichtigstes, repräsentatives Tor der Stadt geworden ist. An diesem Tor wurden die nach Vilnius kommende Herrscher begrüßt: Großfürsten von Litauen, Könige von Lettland, Oberpräsidente der Provinz von Vilnius, Diplomaten aus Ausland. Zu diesem Anlass wurde das Tor reich geschmückt und die Gäste erfinderisch und theatralisch empfangen. Nicht zufälligerweise wurde im XVIII. Jh., nach Inkorporation von Litauen in das russische Reich, das Tor von Rūdninkai das erste Tor, das auf Befehl der neuen Herren gleichgemacht wurde.

Im Jahre 1672 - 1685 existierte unter dem Tor von Rūdninkai ein Gefängnis, wo es viele Verhafteten gab, unter ihnen auch Frauen - Schuldnerinen. Bedingungen im Gefängnis waren sehr streng. In den Quellen wurden Holzleisten und Ketten erwänt.

Tor von Rūdninkai, zusammen mit dem Tor von Medininkai und Subačiaus hatten die größte Abwehrkraft.
Auf Gedächtnis von der Pest wurde 1600 in der Vorstadt von Rūdninkai St. Steonas Kirche mit der Spittel gebaut. Architektur der Kirche ist schlicht, aber dort herrscht eigenartiges lituisches Manierismus mit den Traditionen der gotischen Wehrarchitektur. Neben der Kirche wurde ein Friedhof gegründet, der im Jahre 1865 abgeschlossen wurde. An der südlichen Wand der Kirche wurde der berühmteste Vertreter des reifen Klassizismus Architekt Laurynas Stuoka-Gucevičius (1753-1798) begraben. In die Kirchenwand wurde ein Grabstein eingemauert, aber nach dem II. Weltkrieg ist er verschwunden. Im Jahre 1752 haben sich hier Nonnen niedergelassen, die sich um neugetauften Judinen kümmerten. 1864 wurde das Kloster in ein Gefängnis verwandelt.


Noch im XIX. Jh. herrschten in der Vorstadt von Rūdninkai ländliche Höfe mit den eingeschlossigen Häusern der Holzbauweise. Gebäude aus Mauer standen nur in der Nähe von Pylimo Strasse. In den geräumigen Höfen der Gehöfte standen verschiedene Wirtschaftsgebäude: Pferdestall, Kornspeicher, Räume für Pferdewagen, Brauereien, Siedereien u. ä. Die Gehöfte wurden von Gärten umringt.

Nur im letzten Jahrzenten des XIX. Jhs. begann hinter der Abwehrwand ein rasches Wachstum der Stadt Vilnius. Noch im 7. Jahrzenten dieses Jahrhunderts endeten mauerne Häuser und dicht gebaute Holzhäuser an der Nebenstrasse von Vingriai, an Pylimo, Raugyklos Strassen. Ende des XIX Jhs. im südwestlichen Teil der Stadt entstand eine Vielfalt von neuen Vierteln und Strassen. Der neue Stadtteil wurde Neustadt (Naujamiestis) genannt. Zu dieser Zeit endete die Neustadt mit der Smolensko Strasse. Die Strassen waren ganz breit und gerade und die Vorstadt wurde in die Flächen der regelmässigen Rechtecken geteilt. Es wurde ein damals sogenanntes System der amerikanischen Urbanistik benutzt. Eigentlich, dieser Stadtteil löst kein Wohlgefallen aus, weil die Mauerhäuser niedrigen künslerisches Niveau aufweisten und die kleinen Holzhäuser sahen sehr karg aus.

Die Inhaber der Häuser und Possesionen in der St. Stepono und Raugyklos Strassen, die früher auch Didžioji Stepono und Mažoji Stepono genannt wurden, waren verschiedenen Nationalitäten, aber überwiegend Juden. Den Juden wurde im Jahre 1903 in der Pylimo Strasse gebaute Synagoge im islamischen Stil gewidmet.
Seit Ende XIX. Jhs. bis dem II. Weltkrieg gab es in den St. Stepono und Raugyklos Strassen eine Vielfalt von Handelsunternehmen und Handwerksbetriebe. In diesen Strassen gab es keine Hotels.

Nennenswert sind Badeanstalt, Mühle, Sägerei, Warenlager, Werkstätte, Brotbäckereien in der St. Stepono Strasse Hausnummern 29 und 31 (vorkriegszeitliche Benummerung der Häuser), die den Grafen Tiškevičiai gehörten, seit 1932 arbeitete in der St. Stepono Str. 38 Brauerei und Handelsunternehmen von Abraomas Benskis.


Vor dem I. Weltkrieg und zwischen den Kriegen wurde in der St. Stepono Str. 37 Gemeinschaft von St. Pranciškus Salezietis "Santūrumas ir darbas" (Zurückhaltung und Arbeit) gegründet, ein Heim für Mädchen, eine Gewerbeschule für Mädchen, Elementarschule, in der Nähe, in St. Steponas Str. 41 wurde Kloster der Priester gegründet.

Dazu ist es noch zu erwähnen, dass in der Raugyklos Strasse 17 vom 1898 funktionierte eine Farbik von Most, Brausewasser, Limonade und Brauerei von Mejeris Bergeris. Zwischen den Kriegen arbeitete in der Raugyklos Str. Nr. 19 eine elektrisch angetriebene Mühle, die Vulfas Buršteinas gehörte. Dort waren 3 Personen tätig. Vom 1905 in der Raugyklos Str. 21 wurde lithographische Druckerei von Juzefas Klembockis und seniem Sohn eingerichtet, in der Nähe, Raugyklos Str. 23 befand sich Druckerei von B. Kleckinas.

Bunt und verschiedenartig war die Stadt Vilnius – reich und ärmlich, prunkvoll und zurückhaltend, litauisch und slavisch, judisch und deutsch, aber immer war die Stadt gemütlich, anziehend und malerisch.

Historische Analyse durchgeführt und der Artikel geschrieben von dem Herr Eugenijus Ivaškevičius

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